2026 - Zukunft im Visier
Die Bayerische Sportschützenjugend startet mit einem starken Leitmotiv ins Jahr 2026: „Zukunft im Visier“. Dieses Motto zieht sich wie ein roter Faden durch alle Aktionen, Projekte und Maßnahmen der Landesjugendleitung und soll bewusst machen, dass wir gemeinsam Verantwortung für unsere Umwelt und unsere Zukunft tragen.
Mit „Zukunft im Visier“ wollen wir unsere Mitglieder nicht nur für den Schießsport begeistern, sondern auch für Themen wie Umweltschutz, Nachhaltigkeit und verantwortungsbewusstes Handeln sensibilisieren. Ob beim Training, auf Vereinsfesten oder bei Wettbewerben – überall dort, wo die Sportschützenjugend aktiv ist, steht das Motto im Mittelpunkt.
Nachhaltigkeit in Aktion
Wir möchten zeigen, dass Schießsport und Umweltbewusstsein Hand in Hand gehen können. Das heißt unter anderem:
- Ressourcenschonende Materialien bei Wettbewerben und Vereinsaktionen verwenden
- Umweltfreundliche Mobilität fördern, z. B. Fahrgemeinschaften oder nachhaltige Anreise zu Turnieren
- Nachhaltige Veranstaltungen planen, bei denen Abfall reduziert und Recycling aktiv genutzt wird
Sensibilisierung für Natur und Tierwelt, damit wir unsere Trainingsorte respektvoll behandeln
Engagement für die gute Sache
Auch 2026 werden alle Einnahmen aus den Jugendständen während der Bayerischen Meisterschaften wieder an eine gemeinnützige Organisation gespendet. So verbinden wir sportlichen Einsatz mit sozialem Engagement und zeigen, dass die Sportschützenjugend Verantwortung weit über den Sport hinaus übernehmen kann.

Dieses Jahr kooperiert die BSSJ mit der Wildland-Stiftung Bayern e. V., die Naturschutzstiftung des Bayerischen Jagdverbands. Ihr Auftrag ist es, die biologische Vielfalt in Bayern zu sichern, Lebensräume zu erhalten und neue naturnahe Strukturen für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Damit verkörpert sie in besonderer Weise einen Gedanken, der in der Jagd seit jeher eine zentrale Rolle spielt: Jagd ist nicht nur Nutzung, sondern immer auch Hege, Pflege, Artenkenntnis und Verantwortung für den Lebensraum. Wer jagdlich denkt und handelt, weiß, dass Wildtiere nur dort eine Zukunft haben, wo ihre Lebensräume erhalten, verbessert und miteinander vernetzt werden. Genau hier setzt die Stiftung mit ihrer täglichen Arbeit an.
Die Wildland-Stiftung Bayern beschreibt ihren Ansatz über den Schutz, den Erhalt und die Neuschaffung vielfältiger und intakter Natur- und Kulturlandschaften. Dabei spielt der Flächenankauf eine besondere Rolle: Geeignete Grundstücke werden erworben, nach naturschutzfachlichen Zielen entwickelt, anschließend gepflegt und extensiv bewirtschaftet. Das ist gelebter Naturschutz mit langfristiger Perspektive. Für die Jagd ist dieser Ansatz von großer Bedeutung, weil gesunde Wildbestände, artenreiche Landschaften und stabile Ökosysteme nicht voneinander zu trennen sind. Jagdliche Verantwortung beginnt eben nicht erst beim Wild auf der Fläche, sondern schon beim Einsatz für dessen Lebensraum.
Die Kooperation mit der Wildland-Stiftung Bayern ist deshalb so stimmig, weil Jagd und Schießsport trotz unterschiedlicher Aufgaben auf ähnlichen Grundwerten beruhen. Beide Bereiche verlangen Disziplin, Konzentration, Regelbewusstsein und einen verantwortungsvollen Umgang mit Waffen. Im Schießsport ist sichere Waffenhandhabung unverzichtbare Grundlage jedes Trainings und jedes Wettkampfs. In der Jagd gilt dasselbe: Verantwortung beginnt lange vor dem Schuss und reicht weit über ihn hinaus. Dazu gehören Sachkunde, Selbstbeherrschung, Respekt vor Mensch und Tier, das Einhalten gesetzlicher Vorgaben und ein hohes Sicherheitsbewusstsein. Diese Haltung prägt sowohl den modernen Schießsport als auch die waidgerechte Jagd. Die Verbindung zur Wildland-Stiftung Bayern macht diesen größeren Zusammenhang sichtbar: Wer sich für sichere und verantwortungsvolle Waffenhandhabung einsetzt, muss auch den Respekt vor Natur und Mitgeschöpf mitdenken. Wer Natur schützt, erkennt zugleich, dass Jagd nur dann gesellschaftlich glaubwürdig ist, wenn sie verantwortungsvoll, fachkundig und lebensraumbezogen ausgeübt wird.
Zukunft im Visier ist mehr als nur ein Motto – es ist eine Einladung an alle Jugendlichen, aktiv mitzugestalten, Verantwortung zu übernehmen und die Welt von morgen schon heute ein Stück besser zu machen. Viele Überraschungen warten bei der Guschu Open und auch die Werbemittel in der Guschu Box orientieren sich am Motto.

Außerdem wird die Georg Steiger GmbH wird mit einem Müllauto und kleinem Überraschungsprogramm bei der Guschu Open vor Ort sein und den Kindern exklusive Einblicke in die Technik des Fahrzeuges und die damit verbundene Müllentsorgung geben.
Bei der Georg Steiger GmbH handelt es sich um einen zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb aus Eching mit über 60 Jahren Erfahrung in den Bereichen Entsorgung, Verwertung und Transport. Das Unternehmen betreut Privat- und Gewerbekunden und steht für zuverlässige, umweltgerechte und zukunftsorientierte Entsorgungslösungen.

Sei dabei!
Lasst uns gemeinsam die Zukunft ins Visier nehmen – mit Spaß, Engagement und einem klaren Blick für Nachhaltigkeit. Alle Aktionen der BSSJ 2026 werden sich an diesem Motto orientieren. Bleibt gespannt und macht mit!
Das Poster zum Jahresmotto erhältst du kostenlos im Landesjugendbüro oder hier zum Download.